8. November 2013

Blue Jasmine

© Paramount

Regie: Woody Allen
Land/Jahr: USA 2013













Jasmine (Cate Blanchett) ist am Boden zerstört, denn ihre Ehe ist auf jeder Ebene gescheitert. Sie muss sich von dem glamourösen Leben in New York verabschieden und zieht zu ihrer Schwester Ginger (Sally Hawkins) nach San Francisco. Gingers Leben in einfachen Verhältnissen stößt der ehemaligen High-Society-Lady übel auf, denn in ihrer Alkoholsucht strebt sie nach Höherem.
Regiemeister Woody Allen hat wieder zugeschlagen und läuft mit seinem neuen Film zur Hochform auf. Der Stil ist unverwechselbar, schon von der ersten Jazz-Note an, weiß der Zuschauer woran er ist. Allen zeichnet eine Handvoll vielschichtiger Figuren, die fantastischen Darsteller wissen zu gefallen. Cate Blanchett sticht dabei, mit einer herausragenden Performance aus der Masse hervor und darf voller Hoffnung auf die kommenden Preisverleihungen schielen. Der Film besticht durch seine lebendigen und intelligenten Dialoge, die eine geschmackvolle Komik an den Tag legen. Die Retrospektiven, die Jasmines Aufstieg und Fall zeigen, können aber nicht ganz mit den Szenen in San Francisco mithalten. "Blue Jasmine" ist ein sehr gutes Drama mit viel Dialogwitz und tollen Schauspielerleistungen.

Fazit: 80 %

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