5. Mai 2014

Tokarev - Die Vergangenheit stirbt niemals

© Ascot Elite

Regie: Paco Cabezas
Land / Jahr: USA, Frankreich 2014












Paul Maguire (Nicolas Cage) hat seiner Teenager-Tochter zuliebe sein Leben in den Griff bekommen und ist nicht mehr kriminell. Als seine Tochter jedoch entführt wird, startet er einen Kreuzzug gegen die russische Mafia, die er hinter dem hinterhältigen Anschlag vermutet.
Da ist er wieder: Oscarpreisträger Nicolas Cage, der es mit seinem neuen Film "Tokarev - Die Vergangenheit stirbt niemals" nun nicht einmal mehr in die Kinos geschafft hat. Er spielt einen liebenden aber auch kontrollsüchtigen Familienvater, der sich auf seine Fähigkeiten als Mafia-Killer besinnt, als seine Tochter entführt wird. Die Story wirkt auf den ersten Blick extrem schlicht, offenbart aber im Laufe des Filmes erstaunlicherweise doch ein paar unerwartete Wendungen. Allerdings ist "Tokarev" aber auch oftmals unlogisch - besonders was das Verhältnis zwischen dem Ex-Kriminellen Paul und dem Polizisten St. John (Danny Glover) angeht.
Sobald die Tochter von der Bildfläche verschwunden ist, geht es aber rund. Es wird geprügelt und geschossen und das ziemlich konsequent. Paul und seine Helfer fackeln nicht lange, hauen und quälen gerne um an Informationen zu kommen, ohne jedoch das es dabei besonders blutig wird. Die Action ist dennoch eher etwas für erwachsene Zuschauer.
Was der Mafia-Actioner aber vermissen lässt sind gute Ideen. Es gibt kaum gute Einfälle und der Zuschauer bekommt - bis auf die unerwartete Wende im Finale - nicht Originelles zu sehen. So ist "Tokarev" ein Action-Thriller für Erwachsene mit einem unterdurchschnittlichen Nicolas Cage, netten Actionsequenzen und einer erträglichen Geschichte, die aber schon tausendfach erzählt wurde.

Fazit: 45 %

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